Das war die FashionCamp Vienna Net&Work Edition im Park Hyatt Vienna 2018

Das war die FashionCamp Vienna Net&Work Edition im Park Hyatt Vienna 2018

Das FashionCamp Vienna 2018 im Park Hyatt Vienna hat nicht nur eine neue Net&Work Edition gebracht, sondern auch eine neue Form: Die Masterclasses. Eine Mischung aus den unterschiedlichsten Themenbereichen haben wir diesmal angeschnitten. Hier ein kurzer Überblick:

„Recht für Blogger“ – Was du bei Instagram & Co beachten musst

Mag. Dominik Schelling von DORDA Rechtsanwälte war am Samstag mit dabei und hat sich den brennendsten Fragen (die ihr uns vorher geschickt habt) und direkten Fragen aus dem Publikum gestellt und sie mit dem Stand aktueller Gerichtsurteile in Verbindung gebracht.

Werbe-Kennzeichnungspflicht für Influencer

  • Dass in den letzten Monaten österreichische Influencer von Deutschland aus abgemahnt wurden, hat natürlich Verwirrung gestiftet. Diesen Zustand wird es weiter geben, weswegen es unbedingt ratsam ist sich an die strikten Kennzeichnungspflichten zu halten und „Werbung weil Markennennung“ oder „Werbung“ stets anzuführen, wenn eine Marke ins Bild kommt oder auch nur getagged (!) wird. Besser zu vorsichtig sein, als mit einer herben Strafe zu enden.
    „In freundlicher Kooperation“ ist KEIN ausreichender Werbehinweis!

DSGVO

  • Die herrschende DSGVO ist auch nach ihrer Einführung im Mai 2018 in aller Munde und muss individuell an das Angebot eines jeden einzelnen Blogs angepasst werden. Welche Plugins und Cookies verwendest du?
  • Der Kern der DSGVO ist der aktive „Opt-In“ Funktion, die abgefragt werden muss bevor UserInnen Aktivitäten auf deiner Website/Blog setzen.
  • Die Datenschutzerklärung ist ein weiterer Punkt, die auf keinem Blog mit einem kommerziellen Background (Einnahmen über bezahlte Artikel etc.) fehlen darf. Hier gibt es online bereits einige Services – natürlich ist die Prüfung durch deine Rechtsbeistand anzuraten um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Achte auf den Einsatz von Plugins (Datenaustausch mit Drittanbietern) und biete in deinem Newsletter einen „unsubscribe“ Button an.

Impressum

  • Das alte Thema des Impressums ist natürlich evident wie eh und je und gibt es schon lange. Wichtig ist im Impressum eine Adresse anzugeben an der man physisch erreichbar ist und wo man Briefe etc. zugestellt bekommt. Ein „Adresse auf Anfrage“ ist KEIN korrektes Impressum. Wenn du verhindern möchtest ständig ungebetene Zustellungen von z.B. PR-Agenturen zu bekommen, setze darunter einen Hinweis, dass du das nicht möchtest.
  • Achte auch darauf ein Impressum auf deinen Social Media Kanälen anzubieten. Dies kann über den Bio-Link (Instagram) oder eine eigene Impressum-Seite auf Facebook erfolgen.

 

„So wirst du Pinfluencer“ mit Anna Neumann von Pinterest Deutschland

Wir haben uns besonders gefreut auch heuer wieder Anna Neumann von Pinterest mit dabei zu haben. Sie hat uns über die neuesten Entwicklungen erzählt und die Besonderheiten von Pinterest hingewiesen, die die Plattform zu einer außergewöhnlichen im Social Media Bereich machen.

Bei Pinterest geht es im Gegensatz zu anderen Social Media Plattformen darum sich einen langfristigen Traffic-Kanal aufzubauen und Pins vorzubereiten, die ein eigenes Layout und auch einen Wiedererkennungswert haben!

  • Pins, die einen Mehrwert für den/die UserIn haben, werden natürlich besser geklickt und bekommen dadurch auch eine größere Verbreitung.
  • Die optimale Größe ist 1000 x 1500 px und 2:3 im Hochformat.
  • Füge am Ende deines Artikels den Pin ein und fordere die UserInnen auch auf diesen zu sharen.
  • Testen: Wenn du ein und denselben Inhalt unterschiedlich im Layout aufbereitest, kannst du ihn auf unterschiedliche Boards pinnen. Welches Layout am besten performt, kann auch in Zukunft weiter verwendet werden.
  • Ein neues Feature, das es seit Oktober 2018 bei Pinterest gibt, sind die Pinterest Communities. Und das ist noch nicht alles! Ein wichtiges Feature sind vorplanbare Pins, die man mit Instagram, Youtube und Etsy verbinden kann.

Fazit: Pinterest hat über 250 Millionen NutzerInnen weltweit und ist themenspezifisch für viele Lifestyle Blogs interessant, die sich einen langfristigen Traffic-Kanal aufbauen möchten. Dazu muss man natürlich auch eigene Medienformate für Pinterest entwickeln. Trotzdem zahlt es sich nachhaltig aus, wie uns auch einige unserer Gäste erzählt haben.

 

„Bloggst du noch?“: Mit Michael Buchinger, Eva Fischer, Nina Wrodnigg, Paula Timofte – moderiert von Christiana Ogunfojuri

Eine provokante Frage, die sich in den Vorbesprechungen im FashionCamp Vienna Team ergeben hat. Als wir uns über die potentiellen Themen der Konferenz dieses Jahr unterhalten haben, ist uns allen aufgefallen, dass Instagram bei vielen mittlerweile einen solch großen Stellenwert hat, dass der Blog dahinter schon fast untergeht. Ist es das Instant-Feedback, das sich quantitativ mit Likes und Kommentaren messen lässt oder steckt da mehr dahinter?

Dass Michi Buchinger, der mit YouTube bekannt wurde, sich als Blogger bezeichnet, hat vielleicht einige überrascht. Für ihn ist es ein weit gefasster Begriff, der mehrere Plattformen umfasst und nicht nur einen Blog an sich.

O-Ton von allen war, dass man unbedingt authentisch bleiben muss. So wie Eva Fischer, die ihre Glutenunverträglichkeit zu einem eigenen Blog umgemünzt hat und viele Rezepte für alle bereithält, die glutenfrei oder glutenreduziert leben möchten. Nina Wrodnigg ist sich auch stets beim Posten ihres Einflusses bewusst, der eine gewisse Verantwortung mit sich bringt. Deswegen war es ihr beispielsweise bei ihrer Hochzeit auch wichtig die Verbundenheit ihrer Familie und Freunde zu transportieren, die für sie das wichtigste bei einem solchen Anlass sind.

Quereinsteigerin Paula Timofte ist eine authentische Persönlichkeit hinter eines jeden Blogs wichtig. Sie selbst hat ihren Blog Trendmum mühevoll aufgebaut und ist zu den bekanntesten Mommy-Bloggerinnen Österreichs avanciert.

Und Christl? Die hat sich eigentlich nicht erwartet noch so viel neues zu hören, wie sie uns verraten hat! Das ist auch genau der Sinn des FashionCamp Vienna – jedes Mal etwas neues entdecken von dem man nicht geahnt hat, dass man es noch nicht weiß.

 

“ Treat your Brand like the hottest love affair you ever had and become a woman of influence“ mit Nadia Boersch

Nadia hat das FashionCamp Vienna gleich als Premiere genutzt, denn sie hat zum ersten Mal einen Vortrag auf Deutsch gehalten. Dieser Umstand erklärt auch gleich, wo Nadia unterwegs ist – sehr international. Egal ob sie in Singapur oder Stockholm vor jungen UnternehmerInnen spricht oder Interviews mit Sheryl Sandberg, CO-Geschäftsführerin von Facebook, oder Randi Zuckerberg, Marketing Chefin von Facebook, führt ist sie im Branding-Bereich führend dabei und hat auch ihre eigene Company Brandalytical gegründet, die Personen und Unternehmen von Marken rund um Strategie berät.

Begonnen hat ihre Session mit dem Gedankenexperiment sich an eine heiße Liebesbeziehung zu erinnern und diese Emotionen auf seine eigene Marke zu übertragen. Sich selber zu einem Brand Lover zu machen, der seine eigene Brand als obersten Punkt in seinem Schaffen sieht und dadurch andere Brand Lovers aufmerksam macht und diese als Brand Ambassadors für sich zu begeistern. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Definition von Leadership in einem weiblichen Kontext. Ein Aspekt, der mit dem Vordringen von Frauen in Führungsetagen immer evidenter wird. Sich selber treu bleiben und sich in kein vorgegebenes Schema pressen lassen, sondern seine eigene Rolle zu definieren, ist das Ziel, um mehr Potential für seine Brand zu entwickeln.

And now … Work together! Net&Work!

Da wir auch diese Ausgabe des FashionCamp Vienna so genannt haben, wollten wir natürlich eine Flying Dinner Party mit euch, die sich rund um Plaudern und Austauschen drehte. DJane Fé Vargas hat für die Beats gesorgt, während Marko Zlousic in einem eigenen Studio-Raum Fotos im edlen Ambiente des Park Hyatt Vienna von unseren Campern gemacht hat. Um perfekt vor der Kamera auszusehen, gab es ein Touch-Up von Kosmetikmarke Nui Berlin sowie Kingirls. Eine große Station hatte die erfolgreiche Brow + Lash Bar by RefectoCil, die bereits seit letztem Jahr in der Wiener Innenstadt (Plankengasse 1) beheimatet ist und ein Must-Go-To für viele Bloggerinnen wurde. Die Stylistinnen zupften und färbten und zeigten den perfekt geschwungenen Brauenbogen, der für jedes Gesicht individuell gefunden werden muss. Voilà!

Für Gin Tonic sorgte die The Botanist Gin Bar, die dem Park Hyatt Vienna wahrscheinlich den ersten Indoor-Kräutergarten bescherte, und der es möglich machte seinen eigenen Gin Tonic mit ausgewählten Kräutern zu genießen. In Anlehnung an die Zutaten von The Botanist Gin, der mit 22 lokal gepflückten wilden Islay-Pflanzen und Quellwasser aus Schottland verfeinert wird, hatte man die Qual der Wahl. Rosmarin oder Pfefferminz?

LILLET war mit einem eigenen Cocktail Corner dabei, der neben köstlichem LILLET Punsch auch eine personalisierte Flasche für unsere Gäste bereit hielt. Dazu schwang die Kalligraphin Natascha Safarik (Tintenfuchs) die Feder.

FashionCamp Vienna Net&Work Edition im Park Hyatt Vienna 2018 LILLET

Innocent hat uns den ganzen Nachmittag mit Smoothies und Coconut Water versorgt. Einfach perfekt für einen arbeitsreichen Konferenztag!

Wir möchten uns auch herzlich für die Unterstützung von Rosalie Blumen und Party Moments bedanken ohne die das FashionCamp Vienna sehr kahl ausgesehen hätte. Bei ihnen findet ihr die richtigen Ingredienzien für eine gelungene Party und schöne Blumen-Deko für jeden Tag zu hause. Ebenso bedanken wir uns bei Walls.io für unsere #FCVIE Social Wall. So konnten alle Teilnehmerinnen und die, die es dieses Jahr nicht geschafft haben, alle Geschehnisse rund um das FashionCamp verfolgen.

 


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Fotos: anthrazit.studio

 


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