FashionCamp Vienna „Net&Work“ Edition im Park Hyatt Vienna

FashionCamp Vienna Location Park Hyatt Vienna

Das FashionCamp Vienna kehrt 2018 ins Park Hyatt Vienna zurück. Das wunderschöne Hotel öffnet für unsere FashionCamp Vienna Spezialedition „Net&Work“ am 17.November 2018 wieder die Pforten. Im Mittelpunkt wird diesmal das Netzwerken stehen. Grund dafür ist, dass wir allen Influencern die Möglichkeit geben wollen sich offline besser kennenzulernen und mehr auszutauschen. Get connected, stay connected, camp!

Das Park Hyatt Vienna liegt in der Wiener Innenstadt in einem Stadtviertel, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Es hat 143 geräumige Zimmer, darunter 41 anspruchsvolle Suiten. Etwa 800 m² Meeting- und Veranstaltungsfläche offeriert das Hotel, darunter den einzigartigen Ballsaal in der Beletage, in dem auch dieses Jahr wieder das Hauptprogramm stattfinden wird.

FashionCamp Vienna im Goldenen Quartier 2016 - Instagram Vortrag
Foto: Pixelcoma

Für mehr Eindrücke seht euch unser Video vom FashionCamp Vienna 2016 im Goldenen Quartier an:

Park Hyatt Vienna Brunch | FashionCamp Vienna
Foto: Anna Heuberger

Folgt uns bei der Planung und allen weiteren Aktivitäten! Diese Woche waren wir bereits im Park Hyatt Vienna live und haben euch über den Rahmen des Programms näher informiert. Also bleibt am Ball und meldet euch einfach für den Newsletter an und abonniert uns auf Facebook und Instagram.


Foto: Anna Heuberger


Foto: Michéle Pauty Photography

Eure Anna, Maria & Sophie

Recht für Blogger – DSGVO, Impressum, Werbekennzeichnung mit Mag. Dominik Schelling

Unser Rechtsexperte Mag. Dominik Schelling stellt sich euren Fragen rund um das Thema „Recht für Blogger“ bei der FashionCamp Vienna Net&Work Edition 2018 im Park Hyatt Vienna!

In Sachen Bloggen immer auf der sicheren Seite sein!

Auch dieses Jahr hat sich in Sachen Recht für Influencer wieder einiges getan. Ob DSGVO oder wie man richtig Werbung auf seinen Plattformen kennzeichnet. Daher wird es auch am 17. November wieder eine Masterclass zum Thema Recht für Blogger geben! Es werden außerdem die Fragen über die Impressumspflicht in Österreich, AGB und vieles mehr beantwortet. Ihr könnt uns schon jetzt eure Fragen via office@fashioncampvienna.com zukommen lassen.

Schickt uns euren Fragen!

Mag. Dominik Schelling ist Senior Associate im IP/IT/Datenschutzteam von Axel Anderl bei DORDA Rechtsanwälte GmbH. Er ist Experte im IT, IP und Datenschutzrecht und berät Mandanten laufend in allen im E-Commerce relevanten Rechtsbereichen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf der rechtlichen Begleitung, korrekten Ausgestaltung und Umsetzung von Websites, Onlineplattformen und Apps sowie Software und Social Media Auftritten. Ein weiterer Fokus seiner Tätigkeit liegt auf IT-Projekten, Datenschutzrecht und Urheberrechtsfragen. Dominik Schelling berät neben zahlreichen Branchengrößen auch regelmäßig Start-Ups. Er ist auch in der Lehre mit zahlreichen Publikationen sowie als Vortragender sehr aktiv.

[button url=“http://fashioncampvienna.com/shop“ target=“_blank“ color=“red“ size=“large“ border=“true“ icon=““]Anmeldung[/button]

 

 

Das war das FashionCamp Vienna 2017 im LeMeridien Vienna

Das LeMeridien Vienna ist seit Jahren ein Hot Spot für die Lifestyle Szene und hat sich nicht nur wegen seinen tollen Clubbings einen Namen gemacht. Das Hotel an der Ringstraße vis-a-vis der Wiener Staatsoper ist mit seiner Designaffinität ein Place To Go seit seiner Eröffnung geworden und war damit auch zum ersten Mal für das FashionCamp Vienna 2017 Location. Wir konnten dabei nicht nur die köstliche Küche genießen, sondern durften auch das Haus und sein zuvorkommendes Service kennen lernen.

Nach einem ersten Breakfast mit Kaffee & Tee ging es dann auch schon los! Das FashionCamp Vienna Team, Anna Heuberger (We Love Handmade), Sophie Ryba (theLipstick.net) und Maria Ratzinger (WohnZin) stellen sich vor und erklärten den Ablauf. Ein Tag voller interessanter Speaker hat es natürlich in sich!

Anna Heuberger, Sophie Ryba & Maria Ratzinger

Kick-Off: Keynote von Anna Neumann, Pinterest

Anna Neumann ist ein oft gesehener Gast beim FashionCamp Vienna und hat in den letzten Jahren mit ihrer DIY-Liebe auch einen eigenen Blog aufgebaut. Doch damit nicht genug. Anna ist im Team von Pinterest Deutschland und hat natürlich den besten Einblick in die Funktionen der Online-Plattform, die besonders für Lifestyle Blogger ein absoluter Fixpunkt ist. Die Vorzüge der einzigartigen Bild-Suchmaschine voller Inspirationen erfordert natürlich ein besonderes „Handling“, dessen Tipps und Tricks man als Influencer unbedingt kennen sollte: Mit „How Pinteresting!“ starteten wir in den Tag.

Fashioncamp Vienna 2017

Let’s talk about law, baby!

Ein langweiliges Thema? Mitnichten. Spätestens wenn man beim FashionCamp Vienna den AnwältInnen lauschen darf, die aus ihrer Praxis erzählen und unsere InfluencerInnen dazu sehr viel Fragen haben … manchmal sogar so viele, dass wir eine eigene Kanzlei aufmachen könnten. Spaß beiseite. 2017 haben uns die Anwälte Dr. Axel Anderl und Mag. Dominik Schelling besucht, die jeden Tag mit Online-Recht befasst sind. Da das Internet kein rechtsfreier Raum ist und von Copyright bis zu Werbekennzeichnungspflicht eine ganze Reihe von Unnettigkeiten bereit hält, ist die jährliche „Law for Bloggers“-Session auch ein begehrter Termin in unserem Programm.

„Law for Bloggers“

Von Kosmetik bis Streetstyle Photography

Unsere zahlreichen Workshops waren auch heuer wieder sehr begehrt. Kein Wunder, schließlich hat Instagram-Kapazunder Carola Pojer von Vienna Wedekind über ihre Erfolgsgeheimnisse geplaudert, Hristina Micevska (Fleur de Mode) ließ uns hinter die Fassade ihrer unglaublichen Bilder blicken, Travel Bloggerin Lea Hajner (Escape Town) und Mommy Blogger Isabelle Flandorfer (Mother’s Finest) und Isabel (Salon Mama) erzählten über die zahlreichen Hürden und schöne Momente, die sie mit ihren Blogs durchleben, aber auch wo sie ihre Grenze in puncto Kooperationspartner ziehen. Da konnte auch gleich Marion Vincenta Payr aka Lady Venom einhaken, die seit Jahren mit ihrem Travel Instagram Kanal erfolgreich ist und in einem „How to Build your Brand“-Teil einen ordentlichen Push in Richtung Selbstvermarktung versetzte.

Für viele nicht unbekannt, aber definitiv „überlebbar“ wenn auch unangenehm: Die Schreibblockade. Die renommierte österreichische Schriftstellerin Daniela Emminger lud in ihre Schreibwerkstatt und gab ihre Tipps zum kreativen Schreiben, um auch bald wieder ganz viele Blogbeiträge ganz ohne „leerem Blatt im Kopf“ verfassen zu können.

Einen Make-Up Workshop gab es bei Maybelline New York, deren Ergebnis man von Cliff Kapatais alias Pixelcoma im Porträt Studio ablichten lassen konnte.

Ethical Blogging & Perfect Pitch

Was ist „ethisches Bloggen„? Wie verhalte ich mich und wie kann ich mit meinem Blog zu einer nachhaltigen Umwelt beitragen? Denkanstöße gab es bei Stella Amina genug. Die Bloggerin ist ein Allround Talent und setzt sich nicht nur für die Bildung von wichtigen Nischenblogs ein, sondern möchte auch ein Verständnis für ethical blogging geben.

Damit es überhaupt mit den Kooperationen klappt, hat das FashionCamp Vienna die beiden Grazerinnen Viktoria Resch (my mirror world) und Hanna Lafer (Provinzkindchen) über den steinigen aber schaffbaren Weg zum Profi-Influencer gesprochen und gaben praktische To-Do’s den TeilnehmerInnen mit auf den Weg.

Motivierendes von Constantly K

Wenn Karin Teigl eines intus hat, dann ist es eine Menge anzufeuern. Okay, da müssen wir ein bisschen weiter ausholen, denn die Stadionstimme von Salzburg hat Feuer im Blut und weiß wie sie ihre Follower in ihren Bann zieht. Und das hat sie auch bei uns am FashionCamp Vienna gleich mal ausgepackt. Wie man sich selber motiviert, nicht unter Wert verkauft und trotz mancher Rückschläge positiv um am Erfolgspfad bleibt, wollten wir und unsere BesucherInnen natürlich ganz genau wissen. Karin alias Constantly K ist ein Wirbelwind und wir freuen uns, wenn sie vielleicht einmal wieder bei uns am FashionCamp Vienna dabei ist und uns Feuer unterm Hintern macht!

Jessie Weiß (Journelles) im Gespräch

Mit dem erfolgreichsten Modeblogs Deutschlands – LesMads – hat sie gestartet, später ist sie zu Interview auf einen Stippvisite bis sie wenig später ihre eigene Marke startete. Jessies Kreationen kann man aber nicht nur lesen, sondern auch anziehen. Seit einigen Jahren verkauft sie erfolgreich Mode mit ihrem Label „JOUUR.„. Eine picture perfect Karriere, die Jessie mit viel Fleiß und Talent aufgebaut hat. Zusammen mit Deea und Laura von Les Factory Femmes hat sie ihre Tipps und Tricks für alle Newcomer verraten.

Jessie Weiß (2. v.l.)

 

Der FashionCamp-Tag ist schließlich mit einer besonderen Torte von Stolzes und Prickelndem von Moet & Chandon ausgeklungen. Seinen perfekten Smile konnte man im Colgate Corner ablichten, den Teint im Corner von Maybelline New York auffrischen. Viele Fotos wurden in der goldenen Badewanne gemacht und mit einem prall gefüllten Goodie Bag ging es schließlich nach hause.

Wer auch 2018 mit dabei sein möchte, trägt sich am besten gleich in den Newsletter ein – denn hier verraten wir zuerst den nächsten Ticketstart!

 

Fotos: Manuel Carreon Lopez

[Werbung, weil Erwähnung von Partnern und Sponsoren]

Das waren 10 x FashionCamp Vienna!

Wir können es selber kaum glauben, dass es wirklich bereits 10 x stattgefunden hat: das FashionCamp Vienna!

Wir haben 2010 angefangen als vieles noch in den „Kinderschuhen“ gesteckt ist. Wir und die Bloggerszene rundherum waren noch sehr frisch am Radar und trotzdem oder genau deswegen gab es so unendlich viel zu besprechen. Dass sich das FashionCamp Vienna mit seinen Workshops und Sessions in den letzten Jahren als Networking-Hotspot etablieren konnte, ist nur eine Sache, die uns stolz macht.

Echte „Camper“ ziehen durch die Großstadt-Prärie

Eine andere, dass wir viele tolle Speaker mit dabei hatten. Zum Teil „immer wieder“ – die uns begleitet haben. Sind wir vom MUMOK (2010) ins Hub Vienna (2011, 2012) und anschließend in die headQuarters Academy (2013, 2014) gezogen, konnten wir ein Jahr später (2015) bei Microsoft Österreich unsere Zelte aufschlagen. Und wie es sich für echte „Camper“ gehört, sind wir wieder weitergezogen, haben die Großstadt-Prärie unsicher gemacht und sind schließlich 2016 im Goldenen Quartier im Park Hyatt Vienna gelandet. Von dort ging es 2017 weiter in das Le Meridien Vienna.

Warum wir jedes Jahr das FashionCamp Vienna veranstalten? Wir wollen an einem Tag einen Treffpunkt für alle Blogger kreieren – von Blogger für Blogger.
– Anna Heuberger

Das FashionCamp Vienna Team: Maria Ratzinger, Sophie Ryba, Anna Heuberger (von links) | Foto: Michéle Pauty Photography

Was einige vielleicht nicht wissen: Das FashionCamp Vienna hatte einen Vorgänger namens „Fashion Blogger Day“, der 2009 (mit Stefan Urschler mit-initiiert) in Wien stattfand. Damals noch im Rahmen des 9festivals for fashion & photography. Im Panel saßen heutige Szenegrößen, wie die Grande Dame der Avantgarde Fashio, Diane Pernet, Business of Fashion Gründer, Imran Amed, sowie Julia Knolle von Les Mads und Susanna Lau von Stylebubble. Diese Quintett formte die damalige Online-Szene und legte viele Grundsteine auf denen heute zigtausende Lifestyle Blogger wandeln. Wer hätte gedacht, dass innerhalb von (fast) 10 Jahren sich alles so rasant entwickelt!

Aber das ist nur ein Ausflug in die Geschichte des FashionCamp Vienna, das 2018 neu durchstarten wird.

Wir haben in den letzten Jahre so viele großartig Speaker in Wien begrüßen dürfen, die ihr Wissen weitergegeben haben. Dass sich die Influencer Szene allerdings nicht primär um Blogs dreht, war es uns auch wichtig andere Online-Größen vor den Vorhang zu bitten. Und so haben sich auch Vlogger bzw. YouTuber in unsere Runde gesellt und uns an ihrer Perspektive und ihrem Wissen teilhaben lassen.

Und so lassen wir die letzten Jahre mit einem großen Rückblick Revue passieren!

2010

Damals noch im MUMOK (durch Andreas Klinger mit-initiiert) war Mary Scherpe (Stil in Berlin) am Podium und hat mit ihren „Milchmädchenblogger“ so einiges angesprochen, dass heute immer noch aktuell ist. Es ging um Werbeplatzierungen in Blogs und der Umgang. Damit war das FashionCamp Vienna in der deutschsprachigen Bloggerszene in aller Munde.

Übrigens war es „damals“ noch sehr wichtig wer auf „deiner“ Blogroll war und wer nicht. Eine öffentliche und umstrittene Liebesbekundung unter Bloggern, die mit der Zeit verschwunden ist.

2011, 2012 & 2013

Aus den Kellern der Kunst sind wir ans Tageslicht und haben uns in der Lindengasse im Co-Working Space Hub Vienna eingenistet. Hier wurde ebenfalls (manchmal hitzig) diskutiert. Auch heute noch aktuelle Themen wie „Konsumsucht“ (ob dies durch Blogger gefördert wird) oder damals noch stark modebezogene Themen wie „Nachhaltigkeit und Massenmarkt“ wurden diskutiert. Katja Schweitzberger unterhielt sich mit uns über die Erfolgskriterien eines Modeblogs, während uns Anna Posch uns im Beauty Workshop verschönerte oder Madeleine (Daria Daria) mit den TeilnehmerInnen im Rahmen eines Streetstyle Photography Workshops die Wiener Straßen unsicher machte. 2013 diskutierte dann auch Masha Sedgwick mit uns über Blogger Netzwerke.

Carl Jakob Haupt, David Roth, Katja Schweitzberger, Kira Stachowitsch und Anne Feldkamp | Foto: Madeleine Alizadeh

Dass Dandy Diary, die ja besonders kritisch gegenüber der Bloggerwelt sind, auch einmal am FashionCamp Vienna mitgemacht haben, wollen wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

2012 tauchten wir anschließend bei einem wunderschönem Dinner im Belaria Kino in eine andere Welt ab und tanzten anschließend in der Roten Bar des Volkstheater mit Tanz Baby!

2014

Bei headQuarters unter einem Dach vereint, hat das FashionCamp Vienna sich mit Sessions rund um Photoshop und Fotografie weiter in das wichtige Thema des Visual Storytellings vertieft. Mit einem Make-Up Workshop (Camera ready!) und der Session „Grundlagen für die eigenen Social Media Skills“ (Teresa Hammerl) war der Tag schnell vorbei. Abschließend feierten wir in der Henri Lou Bar.

The Daily Dose auch zweimal eine „TDD Academy“ durchführen können in dem Vicky Heiler und Kathi Hingsammer ihre Expertise in kleinerem Rahmen weitergegeben haben.

2015

Bei Microsoft Österreich hat uns Michael Buchinger erklärt, was „tentpole marketing“ ist und Marion Vincenta Payr (Lady Venom) gab ihr Wissen über das Influencer-Power-Netzwerk Instagram weiter, das sie wie wenig andere in Österreich beherrscht. Sonja Petrkowsky und Patrick Domingo ließen die BloggerInnen mit einem vor Ort gedrehten „Moving Editorial“ Einblick in ihre Arbeit gewähren, Carola Pojer (Vienna Wedekind) erklärte, wie sie trotz all dem Buzz um ihre Person ihren persönlichen Stil und Weg findet.

Carola Pojer, Vienna Wedekind | Foto: Manuel Carreon Lopez

 

2016

Erstmals im Goldenen Quartier haben wir im Park Hyatt Vienna unsere Zelte aufschlagen dürfen. Dabei gab es nicht nur Workshops für Food Photography und Streetstyle Photography, sondern auch die immer stets begehrte Session „Law for Blogger“ (Thomas Kulnigg, Schoenherr), die sich „alten“ und neuen Gesetzen widmet. Als Keynote Speaker durften wir Heiko Hebig von Instagram begrüßen, Blogger Bazaar hielten mit ihrer End-Keynote ein Plädoyer für mehr Tatkraft im Blogger Business und Entwicklung der eigenen „Stimme“ im Online-Chaos. Workshops von Joanna Zhou (YouTube) oder Streetstyle Photography von Manuel Pallhuber waren ebenso begehrt, wie Florence Stoibers Food Photography Workshop in dem die Brote „durch die Gegend flogen“.

FashionCamp Vienna im Goldenen Quartier 2016 | Law For Bloggers | Foto: Cliff Kapatais

2017

Im Le Meridien Vienna waren wir mit einem Programm, das Nischenblogs (Travel, Family) wie auch Fashion (Vienna Wedekind) einbezogen hat. Für einen ordentlichen Motivationspush sorgte Constantly K. Jessica Weiß, Blogger-Urgestein, die erst mit Les Mads, später mit Blog und Modelinie (Journelles) für Furore gesorgt hat, war mit Deea und Laura (Les Factory Femmes) als krönender Abschluss des Tages im Gespräch, der mit einer Keynote von Anna Neumann (Pinterest) gestartet hat.

Die Sparte der „Mommy Blogs“ wurden zum ersten Mal in einem Workshop von Isabelle Flandorfer (Mother’s Finest) und Isabel Zinnagl (Salon Mama) behandelt. Einen Schreib-Workshop (jeder hat doch mal eine Schreibblockade) hat Daniela Emminger geleitet, die für ihre zahlreichen Romane in der österreichischen Literaturszene bekannt geworden ist. Hristina Micevska (Fleur De Mode) war 2017 mit einem ganz besonderen Workshop dabei: Sie fotografiert ihre Fotos mit dem Selbstauslöser (!) und hat die TeilnehmerInnen des Workshops hinter die Fassade ihrer Arbeit blicken lassen und ihnen einige Tipps geben können.

 

Carola Pojer, Vienna Wedekind, im Instagram Workshop | Foto: Manuel Carreon Lopez

 

Wie es 2018 weitergehen wird, lassen wir dich schon bald wissen!

Einfach für den FashionCamp Vienna Newsletter eintragen, um auch nicht den Ticket-Start zu verpassen!

 

 

 

DSGVO: 10 Tipps & Tricks für deinen Blog (WordPress)

Am 25. Mai 2018 trat die Datenschutzgrundverordnung in Kraft, die den Datenschutz in der EU vereinheitlichen und auf eine neue Stufe heben soll. Was natürlich positiv für alle ist und eine Vertrauensbasis im Umgang mit Daten schaffen soll, hat auf der anderen Seite den Nebeneffekt, dass es empfindliche Strafen mit sich ziehen kann, wenn man dagegen verstößt.

Wir vom FashionCamp Vienna Team haben selbst unsere Blogs in den letzten Wochen DSGVO-fit machen müssen und ein paar Tipps & Tricks für euch dabei zusammen gesammelt.

1. Social Buttons

Dein Blog und darin eingebundene Social Buttons leiten automatisch User-Daten (Cookies) weiter, wenn jemand auf deinen Blog klickt. Damit dies unterbunden wird, du aber trotzdem nicht auf die Sharing-Funktion für deine Blog-Beiträge verzichtest, empfiehlt sich das WordPress-Plugin Shariff.

Widgets, wie es beispielsweise Facebook oder Instagram anbietet, um eigene Facebook Seiten oder Instagram Channels anzuzeigen, sollte man besser verzichten, da die Daten an Server aus dem EU-Ausland weitergeleitet werden.

2. YouTube

Auch YouTube sammelt natürlich fleißig Daten nicht nur wenn man auf die Plattform selbst klickt, sondern den Content in Form von Frames in die eigene Website einbindet. Damit dies nicht passiert, gibt es einen einfachen Trick, den YouTube anbietet: Holt man sich den Embed Code muss man entweder die 3. Check-Box anklicken („Enable privacy-enhanced mode“) oder man tippt händisch in den Code statt „youtube.com“ -> „youtube-nocookie.com“ ein. Das muss man übrigens bei der Datenschutzverordnung nicht nur bei neuen Videos machen, sondern bei ALLEN, die jemals auf deinem Blog eingefügt wurden.

3. Datenschutzerklärung

Herzstück der DSGVO ist eine individuelle Datenschutzerklärung auf jeder Website, die wie dein Impressum auf einer Seite angelegt werden muss. Sie muss für UserInnen in verständlichen Worten erklären welche Daten von ihnen erhoben und verarbeitet werden, in welcher Form Daten an Dritte weitergegeben werden (z.B. Google Analytics) und wie man ihr widersprechen kann. Das betrifft vor allem das „Recht auf Vergessen“ im Netz, das jeder User/jede Userin hat. Dazu muss  eine Opt-Out Funktion angeboten werden (dass die Daten nicht mehr gesammelt werden dürfen) und ein Kontaktperson für Fragen, die in Kürze auf Anfragen reagieren muss.

Rechtsanwalt Dr. Schwenke bietet hier für den deutschen und österreichischen Raum eine Datenschutzerklärung an, die individuell zusammenstellbar ist. Der Generator bietet die Zusammenstellung einer Datenschutzerklärung für die unterschiedlichsten Social Media Dienste, Newsletter-Anbieter oder Statistik-Tools.

Die Zusammenstellung der Datenschutzerklärung ist kostenlos, die Einbindung auf der Website nicht. Doch den Betrag sollte man berappen. Wenn man die Datenschutzerklärung von einer Rechtskanzlei schreiben lässt, wird es kaum günstiger.

4. WordPress Plugins

Wie bereits in Punkt 1 bei den Social Buttons erwähnt, werden Angebote von Dritten mit deren Servern verknüpft. Das ist auch bei Plugins der Fall, die für WordPress verwendet werden. Hier gibt es v.a. im Security Bereich leider einige sehr beliebte Plugins, die gute Dienste leisten, weil sie unsere Blogs vor Hackern schützen. Allerdings sind sie bei der DSGVO nicht konform, da sie ohne Einwilligung die IP Adresse speichern – wenn ein Angriff von einer bestimmten IP Adresse erfolgt, wird diese gesperrt. Darunter fallen derzeit Plugins, wie „Jet Pack – Brute Protect“ oder „Wordfence“.

Achtung! Seriöse Plugin-Anbieter sind natürlich daran interessiert auch DSGVO-konform zu sein. Es kann sein, dass die Plugins bald den Richtlinien entsprechen.

Wenn man neue Plugins installiert, ist natürlich in Zukunft auch darauf zu achten, ob sie der DSGVO entsprechen!

5. WordPress Plugin: Zustimmung einholen

Abseits davon, dass eingebundene Codes und Inhalte, Cookies setzen können (Widgets, Facebook Pixel etc.) und man darauf in der Datenschutzerklärung hinweisen muss, ist es besonders ratsam dies zusätzlich noch von den Websitebesuchenden einzuholen und sie mit Buttons darauf hinzuweisen. Hier gibt es bereits für WordPress Blogs kostengünstige Plugins, wie WP DSGVO Tools. Diese lassen individuelle Einstellungen für den Blog zu. Wie oft soll der User um seine Zustimmung gefragt werden? Auf welche Seite wird er verwiesen, wenn er Cookies nicht akzeptiert? (Achtung, nach der DSGVO müssen auch Personen deinen Blog besuchen dürfen, wenn sie Cookies nicht zustimmen!).

6. Newsletter

Als die DSGVO am 25.5.2018 in Kraft getreten ist, hat wohl viele Newsletter-Betreiber die Panik ergriffen. Für viele war wohl unklar, wie man nach der DSGVO Emailadressen „sammeln“ darf? Wie bereits in der Vergangenheit muss sich der Newsletter-Abonnent selber eintragen bzw. muss seinen ausdrücklichen Konsens dazu gegeben haben in den Newsletter-Verteiler aufgenommen zu werden. Hat er das nicht, ist man bereits nach dem „alten“ Datenschutzgesetzt (Spam) nicht konform gewesen. Da aber die wenigsten „einfach so“ Personen in diese Liste bzw. das System eintragen, ist der Newsletter wohl das unkritischste an der ganzen Novellierung des Datenschutzes gewesen.

Jedoch: Nach der neuen Datenschutzverordnung ist es auch wichtig dem User offen zu legen WO die Daten gespeichert werden und ob sie dort sicher sind. Große Newsletter-Unternehmen, wie MailChimp haben hierzu ein eigenes Data Processing Agreement angeboten, das man mit ihnen abschließen kann. Sie erklären sich darin die Standards der EU einzuhalten.

7. Webhost

Zwischen deinem Webhost und dem Website-Besucher werden jedesmal Datensätze, wie die IP Adresse ausgetauscht, wenn er auf deinen Blog klickt. Um dem Datenschutz hier gerecht zu werden, empfiehlt es sich a) eine SSL Verbindung (https) anzubieten („Privacy by default“ – die höchste Stufe des Datenschutzes muss standardmäßig eingestellt sein, b) mit dem Webhost ein Data Processing Agreement (wie beim Newsletter, Punkt 6) abzuschließen.

Die meisten Webhosts bieten dies bereits automatisch an.

8. Verarbeitungsverzeichnis

Die unschöne Seite der DSGVO ist das bürokratische Verarbeitungsverzeichnis. Dieses muss geführt werden, wenn man einen Newsletter hat (noch relativ einfach), wenn Google Analytics oder Kommentarfunktionen angeboten werden. Dazu genügt ein einfaches Word Doc.

9. Google Analytics

Gibt es eine Möglichkeit Google Analytics so einzubinden, dass IP Adressen anonymisiert werden? Die Antwort liefert Google gleich selber.

„Seit dem 25. Mai 2010 stellt Analytics die Funktion _anonymizelp in der JavaScript-Bibliothek ga.js (und seit kürzerem ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true) in der Bibliothek analytics.js) zur Verfügung, um Websiteinhabern die Möglichkeit zu bieten, alle IP-Adressen ihrer Nutzer innerhalb des Produkts zu anonymisieren.“

Weitere Infos gibt es bei Google.

Das ist aber noch längst nicht alles. Denn was die DSGVO fordert, ist dass man dem Nutzer ermöglichen muss Tracking zu unterbinden und trotzdem die Website weiterhin sichtbar sein soll. (Auch große Websites verstoßen derzeit gegen diesen Grundsatz.)

10. Akismet – Spam Kommentare

Spam Kommentare nerven jeden und damit sie auch geblockt werden, gibt es seit Jahren das millionenfach installierte Tool Akismet, das sich den nervigen Bots widmet. Dabei sammelt Akismet allerdings auch IP Adressen, was im Falle des Datenschutzes als sehr kritisch angesehen werden kann. Damit dies nicht der Fall ist, muss man bei Akismet eine eigene Privacy Einstellung berücksichtigen. Dieses Plugin gibt es hier zum Download.

 

 


Disclaimer: Dieser Beitrag ersetzt keine juristische Beratung. Unsere Tipps sind nach bestem Wissen und Gewissen hier zusammengefasst. Wir übernehmen keine Haftung für die Anwendung.